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Die gute alte Jause
Die regionale und gesunde Wanderjause
Kulinarik - Landschaft

Die gute alte Jause

Mal ganz ehrlich – es gibt kaum etwas Schöneres, als am Gipfel inmitten unserer Bergwelt eine schmackhafte Jause zu essen und währenddessen auch noch einen unbezahlbar schönen Ausblick zu genießen. Die im Spätsommer kühler werdenden Tage eignen sich ideal, um ohne viel Hitze und Schweiß, den nächsten Berg zu erklimmen. Doch dazu braucht man Kraft und Energie. Und die liefert uns unsere Jaus’n.

„Morgen gemma Wandern!“ …
Wenn ich diese Worte höre, dann denk ich gleich an meine Kindheit zurück, wenn Mama unsere Rucksäcke aus dem Keller holte. Die Vorfreude auf den Wandertag kam schon beim Vorbereiten. Was soll alles in den Rucksack? Nur jaaa nix vergessen. Wir packen ein: eine Regenjacke, ein kleines Handtuch, Ersatzleibal usw.

Waldwanderung mit einer guten Jause.

ABER das größte war DIE JAUSE. Wir haben immer eine Jause eingepackt, egal ob wir wussten, dass eine Hütte geöffnet hatte oder nicht. Denn wir haben immer dort gejausnet wo`s uns am besten gefallen hat: auf dem Bankerl, auf der Lichtung, auf der Baumwurzel, am Bergseeufer, am Felsen, am Gipfelkreuz, mit unserer Jause waren wir sehr unabhängig und wir haben es so genossen. Und fast genauso wie ich‘s früher mit meiner Mama gemacht habe, mach ich es heute mit meinem Sohn …. Wie so oft, hat sich das Gute Alte bewährt.

Die regionale und gesunde Wanderjause

Wir gehen zuerst zum Bäcker und holen uns einen Kornspitz, ein „Schuastaloabal“, zwei Semmerl, und eine Topfengolatsche … alles ganz frisch vom Bäcker der sein Handwerk lebt – Bäckerei Steinbauer. Wenn das nur so einfach wäre, bei der Auswahl werden wir wohl das ein oder andere Gebäck noch zusätzlich mitnehmen, weils einfach sooo herrlich duftet.

Für die Wanderjause braucht man auch regionales Brot vom Bäcker.

Dann geht’s ein paar Meter weiter zu unserem Metzger Ladinger boah wie riecht das hier gut nach Speck – als dieser Geruch in meine Nase steigt, sehe ich mich schon am Gipfelkreuz sitzen mit meiner Jausenbox. Wir stehen vor der Vitrine und wissen trotz der großen Auswahl genau was für unser Jause das einzig wahre ist: a Landjäger, a Streichwurst, a bissi an Speck und a bissi an Kas.

Die regionale Jause vom Metzger fürs Wandern.

Jetzt fehlt uns nur noch eins: Getränke und Snacks. Im BIOS werden wir fündig, dort haben wir eine Auswahl an guten Säften, Obst und Gemüse und auch ein paar gesunden Versuchungen – Zur kleinen Stärkung Zwischendurch im Wald auf einem Baumstumpf, am Ufer vom Bacherl bereiten wir uns Snacks wie zB einige Apfelspalten, Müsliriegel, Nüsse vor.

Eine vitaminreiche Stärkung für zwischendurch.

Wir essen gerne und genüsslich. Kein Weg ist uns zu weit, wenn unsere Jause jederzeit griffbereit im Rucksack verstaut ist. Gemütlich wandern wir Wege entlang, die Landjäger sind dabei stets ein treuer Begleiter. Wir genießen die Aussicht und suchen nach einem idyllischen Plätzchen für eine Jausenpause. Schließlich machen wir es uns am Gipfelkreuz auf einem Felsen gemütlich und genießen unter den sehnsüchtigen Blicken der anderen Wanderer unsere Jause.

Was darf auf keinen Fall in eurer Jausenbox fehlen? Und wo ist – abgesehen von den gemütlichen Hütten – euer Lieblingsplatz zum Jausnen in der Natur?

Eine Pause mit Jause gehört beim Wandern dazu.

Perfekt abrunden lässt sich die Jause bei eurer Wandertour mit der richtigen Verpackung. Boxen, Behälter und Flaschen, die wiederverwendet werden können, sind nicht nur sparsam für eure Geldbörse, sondern auch gut für unsere Bergwelt.

Ich achte generell darauf, so wenig Verpackungsmaterial wie möglich mit auf den Berg zu nehmen. Der Großteil des Essens kommt in wiederverwendbare Behälter aus Plastik oder Alu. Was an Müll anfällt kommt natürlich in meinem Rucksack wieder mit ins Tal.

Ohne eine gute Jause gelingt das Wandern nicht so gut.

Weitere Infos, auf welchen Touren du deine Jause genießen kannst findest du hier.

Bildnachweis: Sonja Holzer


Mein Heimatort Wagrain – Mein Wohnort Altenmarkt – Mein Arbeitsort Radstadt. Besser könnte ich es nicht erwischen, rundum Berge, Wälder und Skipisten. Nach dem Motto „Draussen zu Hause“ bin ich mit meinem kleinen Sohn bei jeder Gelegenheit und bei Wind & Wetter irgendwo in unserer Gegend unterwegs. Hauptsache wir sind schmutzig wenn wir heimkommen, denn dann haben wir was erlebt!

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