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Mi gibt’s a! – Radstädter zeigen ihr Handwerk
Der neue Themenweg in Radstadt
Portraits

Mi gibt’s a! – Radstädter zeigen ihr Handwerk

Die Wintersaison ist vorbei und im Tal macht sich schon seit einiger Zeit der Frühling breit. Die Tage werden immer länger, die Sonnenstrahlen immer kräftiger und mich zieht es jeden Tag nach draußen in die Natur. Was passt da besser, als einen Spaziergang in unserem wunderschönen historischen Radstadt zu unternehmen?

Mir und meinen Kindern fallen dabei nicht nur die zarten Knospen auf, die sich schon auf den Bäumen und Wiesen gebildet haben, sondern mir fallen die bekannten Schaukästen des Radstädter Krippenweges ins Auge. Doch anstatt mit einer Krippe beschmückt, entdeckt man wunderbare, handgemachte Kreationen der Einheimischen in den Schaukästen. Was hat es damit auf sich? Und was bedeutet der Slogan „Mi gibt’s a!“ auf dem sich dieser Rundweg aufbaut?

Der neue Themenweg in Radstadt

„Mi gibt’s a!“ steht für Regionalität, für bodenständiges Handwerk und die Leidenschaft, hier in der Region etwas zu schaffen und sich zu verwirklichen. Was zuvor jeder für sich – teils im ganz kleinen Kreis – geschaffen hat, wird mit der regionalen Serie „Mi gibt’s a!“ auf die Bühne vor den Vorhang geholt. Die Idee dazu stammt von meinem Schwiegervater, dem Radstädter Holzkünstler Sauschneid Sepp. Er meinte: „Es müsse doch etwas geben, wo sich die regionalen kreativen Köpfe präsentieren können?!“

Spaziergang mit Shoppingerlebnis, jetzt in Radstadt / Salzburg

Ich habe mit der Ennspongauer Webseite und Plattform „EnnsPongON“ diese Idee dann aufgegriffen und online umgesetzt. Einmal in der Woche kann sich nun seit über drei Jahren ein Ennspongauer (Wagrain, Flachau, Hüttau, St. Martin, Filzmoos, Eben, Altenmarkt, Radstadt, Untertauern, Forstau) hier bei mir online präsentieren und „Mich gibt es auch!“  sagen. Und das waren bisher schon einige! Doch online allein schien bei dieser Idee nicht genug zu sein.

Der Tourismusverband Radstadt holte diese kreativen Köpfe nun aus dem Internet und macht sie für jeden greifbar mit diesem neuen „Mi gibt’s a!“-Weg. Entlang des Weges, beginnend beim Spielplatz an der alten Stadtmauer im Norden, über den Prehauserplatz bis hin zum südlichen Teil, zum sogenannten „Metzgerloch“ und dem Hexenturm und wieder zurück in die Innenstadt, bin ich fasziniert von den liebevoll dekorierten Schaukästen vieler Künstler und kreativen Menschen.

Themenweg in Radstadt Salzburg

Vom Holzkünstler Sauschneid Sepp über die edelbrandbegeisterte Familie Müller, dem Mandlberggut – der einzigen Latschenkieferbrennerei Salzburgs, der Lebenshilfe Werkstätte, der Floristin Doris Scherübl sowie dem Marienkind – das vor allem für seine bezaubernde Babykleidung bekannt ist, bis hin zum Maler und Krippenbauer Bernhard Pichler, finde ich quer durch das künstlerische Gemüsebeet der Region zahlreiche schöne Kreationen. So unterschiedlich jeder Einzelne auf den ersten Blick scheint, jeder hat eine besondere Leidenschaft und diese vereint sie auf dem neuen „Mi gibt’s a!“-Weg hier bei uns in Radstadt.

Der neue Themenweg in Radstadt

Das Schöne daran ist, dass auf einfache Art und Weise gezeigt wird, was Radstadt und die Region zu bieten haben. Und wenn etwas besonders gefällt, schaut man einfach bei demjenigen vorbei, die Kontaktdaten findet man in jedem Schaukasten und in dem Flyer, der extra dafür entworfen wurde. Ich kann euch nur empfehlen, bei eurem nächsten Spaziergang hier vorbeizuschauen und euch überraschen zu lassen, was alles in Radstadt hergestellt wird – vielleicht ist auch das ein oder andere passende Geschenk für die nächste Geburtstagsfeier oder für die Einladung zum ersten Grillabend der Saison dabei?

Tipps & Info:

Willst du nun wissen, wer schon aller „Mi gibt’s a!“ gesagt hat? Schau auf unserer Website vorbei.

Bildnachweis: TVB Radstadt, Mandlberggut


Als Landwirtin und Vermieterin in Radstadt führe ich fort, was unsere Vorfahren begonnen haben, gehe jedoch auch selbständig mit dem Puls der Zeit, schreibe Bücher und Texte und fühle mich in der Medienwelt recht wohl. In unserer modernen, jedoch auch traditionellen bodenständigen Region klappt die Synergie recht gut, und ich liebe es, hier zu arbeiten, zu leben und mit meiner Familie die Natur und die Tiere zu genießen.

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