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Einfach lecker – lecker und einfach: Pofesen
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Kulinarik

Einfach lecker – lecker und einfach: Pofesen

Österreich und vor allem natürlich auch der Alpenraum ist bekannt für seine köstlichen Mehlspeisen. Ob Kaiserschmarren, Sachertorte oder Guglhupf – schon beim Schreiben läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Heute zeige ich euch die Zubereitung der unglaublich leckeren Pofesen. Das Beste daran ist: Dieses Gericht ist kinderleicht und schmeckt einfach himmlisch!

Viele traditionelle Gerichte in der Alpengegend stammen aus Zeiten, wo Armut und Hunger den bäuerlichen Alltag bestimmten.  So auch die Pofesen. Durch die Verwendung von altem Brot war es die perfekte Lebensmittelverwertung. Und mit dem Einkochen von Früchten, die meistens im Obstgarten reichlich zur Verfügung waren, konnte auf teure Zutaten wie Zucker verzichtet werden.

Somit schon mal vorweg: Das Herzstück der Pofesen ist die Marmelade. Bei uns im Pongau werden die Pofesen traditionellerweise mit Powidl-Marmelade (Pflaumenkonfitüre oder Zwetschgen-Marmelade) zubereitet. Man kann hierfür aber jegliche andere Marmelade verwenden.

Also: Los geht’s!

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Pofesen Rezept
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Anleitung
  1. Milchbrot in ca. 1,5 cm breite Scheiben schneiden.
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  2. Danach die Scheiben mit der Powidl-Marmelade bestreichen und jeweils zwei Scheiben zu einem Sandwich zusammenklappen.
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  3. Nun die Eier mit der Milch und 1 TL Zucker verrühren. Das ist der Teig für unsere Pofesen.
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  4. Währenddessen eine Pfanne mit ca. 3 Esslöffel Butter auf mittelhoher Stufe erhitzen. Je nach Belieben kann auch mehr oder wenig Butter verwendet werden.
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  5. Nun die Pofesen in der Eier-Milch-Mischung tauchen, damit sie von jeder Seite mit dem Teig bedeckt sind.
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  6. Sobald die Butter heiß ist, die Pofesen darin von jeder Seite ca. 2 Min goldbraun anbraten.
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  7. Tipp: Danach auf eine Küchenrolle legen, damit das Fett ein wenig abtropfen kann.
  8. Zum Schluss die Pofesen auf dem Teller mit reichlich Staubzucker bestäuben und einfach nur schmecken lassen.
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  9. Wichtig ist auch das Glas kalte Milch dazu zum Trinken! 🙂
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Bildnachweis: Stefanie Mayr


Als gebürtige Goldeggerin ist mir die Verbundenheit zu unserer Natur, aber auch zur heimischen Tradition und zum Brauchtum sehr wichtig. Ich liebe es, besondere Momente in der Bergwelt zu erleben freue mich, Geschichten über unsere Heimat zu verfassen. Auch meine zweite Leidenschaft – die Musik – hat einen großen Stellenwert in meinem Leben!

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